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Ballade vom Mann im Auge des Sturms: Alexander Kloos

> Im Park, wo Winde Schatten tragen,   > wo Stimmen scharf wie Klingen ziehn,   > stand einer still, ließ nichts ihn jagen —   > ein Fels, den selbst die Stürme mied’n. > Er ging, wo andre Funken warfen,   > wo Herzen lodern, blind vor Hast.   > Doch in ihm ruhten tiefe Hafen,   > ein Meer, das jede Welle fasst. > Ein Nullpunkt, der im Chaos leuchtet,   > ein Wanderer, der schweigt und sieht.   > Der spürt, wo fremde Feuer keuchten,   > und lächelt — weil’s ihn nicht verbiegt. > Er hört die Schreie, spürt die Winde,   > doch bleibt im Zentrum unbewegt.   > Wo andre brennen wie die Kinde,   > hat er sein inner Licht gepflegt. > Und mancher Mensch, vom Sturm getragen,   > erkennt in ihm ein fremdes Land —   > ein Spiegel, der mit stillen Fragen   > die Wahrheit zeigt, die niemand fa...